Es schlug kaum noch

Geschlagen.

Betrogen.

Vergiftet.

Gebrochen.

 

Dunkelheit war über es gekommen,

umarmte es, hielt es fest.

Verhüllte es, betäubte seine Narben,

versprach unsägliche Macht.

 

Doch eine Hand,

hell, weiß und voller Kraft,

wie das Leuchten Lunas

hob das vernarbte Herz auf

und schob die Dunkelheit beiseite,

versprach es werde Alles gut,

riet sich fallen zu lassen,

zu vertrauen,

ja zu lieben - aufdass das Herz gesunde.

 

Viele Monde gingen ins Land.

Und eines Nachts,

Luna strahle mit voller Kraft

im Zeichen der wilden Krieger,

da spürte das Herz plötzlich wider Schmerzen.

Ängstlich sah es sich um.

Die helle, leuchtende Hand,

in die es sich fallen gelassen hatte,

der es so sehr vertraut hatte,

hatte sich in eine schwarze Klaue verwandelt.

 

Nägel scharf wie Rasiermesser

drangen tief in das Herz ein.

Schwache Arterien wurden abgetrennt.

Klaffende Stücke herausgerissen.

Höhnisch ausgelacht.

Darauf gespuckt.

 

Es schlug nicht mehr.

Zu oft geschlagen.

Zu oft betrogen.

Zu oft vergiftet.

Zerbrochen.

 

Tot.